| Presse > Features | |
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+ WDR Lokalzeit über Fritz Feger (2009) + Die Judith von Shimoda Bühnenmusik (2008) + Maden in OWL HipHop mit Orchester (2008) + Fritz Feger + Philipp Haagen bei 'Früchte des Nichts' am Thalia (MOPO 2004) + Fritz Feger Portrait (LZ 2002) + Wurzelbehandlung / Daß es Euch gefällt (MOPO 2001) |
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WDR Lokalzeit Vierminütiges TV-Feature über Fritz Fegers Projekte |
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Redakteur: Kurt Gerland, gesendet am 16. April 2009 auf WDR 3. Mehr Informationen im Blog-Posting dazu,
und hier ist der Beitrag auf YouTube: |
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Die Judith von Shimoda Bühnenmusik zur deutschen Erstaufführung am Theater Osnabrück |
| LIPPISCHE LANDESZEITUNG vom 19.9.2008 |
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... Ihre Musik widersteht ästhetisch als eigener, sperriger Klang...
... hier steht der ganze Artikel |
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Made in OWL HipHop-Klassik-Battle mit Schneider MC und großem Orchester |
| LIPPISCHE LANDESZEITUNG vom 29.3.2008 |
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... Sein Job: Ordnung in das Zwei-Welten-Chaos zu bringen, Texte, Rhythmen und HipHop-typisches Beat-Fundament aus
Schlagzeug und Bass für ein Zusammenspiel mit einem Sinfonieorchester klassischer Prägung zu arrangieren
... hier steht der ganze Artikel |
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Fritz Feger und Philipp Haagen bei 'Früchte des Nichts' am Thalia Theater |
| MOPO (Hamburger Morgenpost) vom 5.11.2004 |
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DIE LEIBHAFTIGEN AUF DER BÜHNE Theatermusik ist wieder im Kommen. Am Thalia proben Fritz Feger und Philipp Hagen "Früchte des Nichts" Doch Vielseitigkeit ist ein Markenzeichen der musikalischen Jungs. Wenn das Bühnenbild sich später öffnet und mit einem blau-grünen Nebel eine Kirche simuliert, hallen sakrale Töne durch den Raum... ... hier steht das ganze Feature! |
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Bühne statt Acker: Fritz Feger ist promovierter Agrarökonom, doch er lebt von der Musik |
| LIPPISCHE LANDESZEITUNG vom 24.5.2002 |
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In der Musikschule Lage hat sie ihn gepackt, los gelassen hat sie ihn nie mehr, und heute lebt er von ihr: Die Musik ist für Dr. Fritz Feger
weit mehr als ein gelegentliches Freizeitvergnügen - und das, obwohl der Lipper mit Agrarökonomie etwas völlig anderes studiert hat.
Ein Schlaglicht auf einen Teil seines umfangreichen Könnens warf eine Premiere am vergangenen Samstag in Bielefeld. Im Theater am Markt (TaM) wurde das Stück "Novemberszenen (nach döblin)" uraufgeführt, zu dem der 34-jährige die Musik komponiert hat. Das Bühnenwerk ist eine Umsetzung des 2000-Seiten-Romans "November 1918" von Alfred Döblin über die Novemberrevolution und ihre Parallelen zur 89er-Bewegung in der DDR. Die Vertonung des Stücks war dabei auch eine Herausforderung für den "Extrachor" der Oper Bielefeld, der mit 20 seiner Sänger auf der Bühne agierte. "Ich habe dem Chor den a-capella-Gesang im Lauf der Produktion nach und nach auf den Leib geschrieben", erklärt Feger seine ungewöhnliche Vorgehensweise. Für den Laienchor keine einfache Aufgabe, denn so gab es ständig Änderungen - die Sänger wußten bei einer Probe nicht, ob sie bei der nächsten Probe das Gleiche singen werden. "Selbst in der Generalprobe habe ich noch etwas verändert", sagt Feger verschmitzt lächelnd. "Aber als Jazzmusiker habe ich dem Chor ohnehin einiges zugemutet." Die Zumutungen dürften nicht überhand genommen haben: Schließlich ist der Sohn einer Lagenser Landwirtefamilie nicht nur Jazzmusiker, sondern auch Sänger und Cellist in der Hausband des renommierten Hamburger Thalia Theaters. Sein Weg dahin war mindestens so ungewöhnlich wie das Bielefelder Theaterprojekt. Erst vor drei Jahren ließ er der Musik zuliebe seine vielversprechende wissenschaftliche Karriere sausen. Ein Schritt, den er bis heute nicht bereut hat und der im Grunde auch nicht überraschend kam. Denn von der Musik konnte er nicht mehr lassen, seit er sie als Kind in der Lagenser Musikschule lieben gelernt hatte. Im Alter von sieben Jahren hatte er dort mit Blockflötenunterricht begonnen, ein Jahr später stieg er auf Cello um. Als einige Freunde später eine Dixieland-Band gründen wollten, lernte er kurzerhand auch E-Baß, mit 17 kam der Kontrabaß dazu. Nach dem Abitur machte er eine Lehre als Landwirt - "mehr aus Verlegenheit", meint der junge Mann rückblickend. In Göttingen hängte er ein Landwirtschaftsstudium an, das er sich unter anderem als Kontrabassist in mehreren Jazzbands in Hamburg und Hannover verdiente. Neben seiner anschließenden Promotion zum Doktor der Agrarökonomie - die er vor zwei Jahren mit Bestnote abschloß - war er drei Jahre lang Mitglied im Bundesjazzorchester. Doch im direkten Vergleich von Wissenschaft und Musik war die Gewinnerin am Ende klar, erinnert sich Feger: "Musik schafft eine ganz andere Zufriedenheit." So half alles Werben seines Doktorvaters nichts; als das Schauspielhaus in Hamburg einen Cellisten suchte, der auch improvisieren kann. Eine seltene Mischung - aber genau die hatte Fritz Feger zu bieten. "Ich hatte zwar seit meinem Abitur nicht mehr Cello gespielt, aber als ich gefragt wurde, habe ich es halt wieder ausgepackt", erklärt Feger lapidar. Nach einem Intendantenwechsel spielt er nun am Thalia Theater. Nebenbei hat er Jazz- und Theaterprojekte laufen. Und seinen zweiten Wohnsitz, den hat er immer noch in Lage. Sonja Heller (zum Seitenanfang) |
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Wurzelbehandlung / Daß es Euch gefällt |
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MOPO (Hamburger Morgenpost) vom 26.5.2001: EINE SCHMERZHAFTE LIEBESERKLÄRUNG "Kommst du zum tiefen D runter?" "Das schaffe ich nur morgens." Fritz Feger mit dem Cello vor den Knien ist ein exzellenter Sänger - doch vorzugsweise in den hohen Lagen. Glockenhell klingt seine Kopfstimme durch das Thalia-Foyer. Neben ihm: Philipp Haagen mit der dicken Tuba und Michael Verhovec am Schlagzeug. Zusammen bilden die drei die Hausband des Thalia Theaters. Im Einsatz sind sie bei Dantes "Inferno" und einmal im Monat bei der "Wurzelbehandlung". Mit Franz Schubert fing alles an. Michael Verhovec ritt den "Erlkönig" auf dem wild gewordenen Glockenspiel. Nein, verhunzen wollen sie die Komponisten nicht, denen sie ihre "Wurzelbehandlung" antun. Feger: "Wir verstehen das eher als Liebeserklärung." Oder als "lustvolle Aneignung". Prinzipientreue Klassikverehrer mögen ergrimmt den Saal verlassen, wenn Verhovec mit der großen Trommel das "Heideröslein" intoniert. Aber das Grundbedürfnis sei, "sich um die Musik zu kümmern", versichert Feger. Wie kürzlich auch beim Mittelalter-Abend. Ganz "werkgetreu" haben die drei den erfundenen Komponisten Porco Lucreciano abgespielt. Und weil der Chefsessel demokratisch rotiert, war da Philipp Haagen für die Behandlung zuständig. Der in Hamburg und Hannover lebende 37-Jährige ist diplomierter Pianist und Posaunist. Dazu spielt er Flöte und Tuba und, wenn es sein muss, singt er auch. Haagen ist der Klassiker im Trio. Feger (33) und Verhovec (32) haben sich in einer Jazzband kennen gelernt. Irgendwann sind sie Erik Gedeon, damals in Hannover wie heute in Hamburg musikalischer Leiter bei Ulrich Khuon, über den Weg gelaufen. Seitdem sind die drei Musiker zusammen. Ihr Herz hängt am Experimentellen, speziell an Stilcollagen wie sie die New Yorker Downtown-Szene pflegt. Und wenn sie improvisieren, dann vergleichen sie das mit Fußball: "Wichtig ist die Raumdeckung", erklärt Verhovec. "Aber man muss auch mal den Ball fordern", ergänzt Feger. Heute wi€et sich die sympathische Thalia-Hausband dem englischen Science-Fiction-Autor Douglas Adams. Chef am Zahnarztstuhl diesmal: Michael Verhovec. Auf dem Programm: ein elektronischer Soundtrack mit Samples, Cello, Synthesizer, Posaune und elektronischer Percussion. Und in der nächsten Folge wird dann dem ollen Richard Wagner auf den Zahn gefühlt. Susann Oberacker (zum Seitenanfang) |
| zuletzt aktualisiert am 14.5.2009 |