Presse > Theaterkritiken
+ Pinocchio (Theater Osnabrück 2008)
+ Die Judith von Shimoda (Theater Osnabrück 2008)
+ Die kleine Hexe (Theater Osnabrück 2007)
+ Momo (Theater Lübeck 2006)
+ Ein Sommernachtstraum (Thalia Theater 2006)
+ Nathan der Weise (Schauspiel Hannover 2005)
+ Früchte des Nichts (Thalia Theater 2005)
+ [sic] (Theater Bonn 2004)
+ Jägermeister (Thalia Theater 2002)
+ Inferno / Purgatorio / Paradiso (Thalia Theater 2000/2002)
+ Kinder des Olymp (Thalia Theater 2001)


Pinocchio
Kreiszeitung / Syker Zeitung vom 22.10.2008
... es werden einige kuriose Lieder eingespielt, die klagend klingen und dabei witzige Inhalte verpacken. Einmal mehr kommt dann zum Ausdruck, was dieses Stück auszeichnet: Nämlich die Balance zwischen Einfallsreichtum und Poesie zu halten - und Freude fürs Theaterspiel zu entfachen...

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Neue Osnabrücker Zeitung vom 20.10.2008
... Unterstützt wird die märchenhafte Stimmung noch von Fritz Fegers Kompositionen...

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Lippische Landeszeitung vom 1.9.2008 (zum Live-Prelisten im Brinkmannschen Haus)
... Die Gäste zeigten sich beeindruckt von der Komposition, den Texten und der Darbietung Fritz Fegers....

... Fritz Feger nahm seine Zuhörer mit in das malerische, manchmal märchenhafte Italien Pinocchios. Mit stark ausgeprägtem italienischem Akzent entführte er die Gäste auf den lebhaften, bunten italienischen Marktplatz voller Eindrücke und Gerüche...."

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Die Judith von Shimoda
Neue Osnabrücker Zeitung vom 23.9.2008
... Wie mit der virtuosen Musik von Fritz Feger und Christian Jung macht Regisseur Holger Schultze deutlich: Hier durchläuft ein Mensch schlingernd höhnische Höllen.....

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Osnabrücker Nachrichten vom 23.9.2008
... Die trashigen-Punk-Rock-Brücken (das japanische Kabuki-Theater lässt grüßen) des Komponistengespanns Fritz Feger und Christian Jung bildeten einen dramaturgischen Sound-Teppich...

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Neue Westfälische vom 22.9.2008
... Fritz Feger aus Lage und der Detmolder Christian Jung brechen bei den Szenenwechseln mit ihrer chaotisch wirkenden Musik zwischen Techno und Rock in diese nüchterne Atmosphäre ein.....

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Die kleine Hexe
Osnabrücker Zeitung vom 30.10.2007
... Die Inszenierung lebt vor allem von der märchenhaften Atmosphäre, die Tanja Richter und das Team auf die Bühne zaubern....

... Undenkbar wäre dieses Familienstück allerdings ohne zahlreichen Musik- und Soundeinsätze, die Fritz Feger komponiert hat. Sie geben dem Stück Atmosphäre - und machen Wind, Donner und Hagel überhaupt erst hörbar...."

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Momo
Lübecker Nachrichten vom 17.11.2006
... die Musik von Fritz Feger paßt sich wunderbar in die Geschichte ein...

... Moritz Prudlik (10): "Vor allem die grauen Herren waren cool und das Geräusch, mit dem sie dann alle eingesaugt wurden..."

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Ein Sommernachtstraum
Hamburger Abendblatt vom 27.2.2006
... Jorinde Dröses hinreißende Inszenierung hat gute Chancen, am Thalia- Theater zum Renner der Saison zu werden...

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Nathan der Weise
Neue Presse vom 24.10.2005
... weil Märchenhaftigkeit den ganzen Abend prägt. Daran hat Philipp Haagens Musik hohen Anteil, die rhythmisch im Hintergrund schnalzt...

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Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) vom 24.10.2005
... dezent stimmungsvoll...

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Früchte des Nichts
Theater der Zeit, Januar 2005
PINGPONG-SYSTEM
Susann Oberacker im Gespräch mit Fritz Feger und Philipp Haagen

Es war Musikerliebe auf den ersten Blick: Fritz Feger und Philipp Haagen haben sich beim Spielen von Sinatra-Songs in einer Hotellobby kennengelernt ... Am Thalia Theater schrieben sie zuletzt die Musik zu Christiane Pohles Inszenierung von Ferdinand Bruckners "Früchte des Nichts".

TdZ: Ist der Bühnenmusiker nun einer, der für die Bühne oder auf der Bühne Musik macht?

Fritz Feger: Sowohl als auch. Als wir Ende der 90er Jahre mit Theatermusik angefangen haben, da gab es am Schauspielhaus in Hamburg noch einen Orchestergraben mit einer richtigen Kapelle...

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hamburgtheater.de, 5. Januar 2005
GRENZÜBERSCHREITUNG
Birgit Schmalmack vom 5.1.05

Zur schrägen Atmosphäre tragen maßgeblich die Live-Musiker Philipp Haagen und Fritz Feger mit großer Virtuosität und Skurrilität bei...

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MOPO (Hamburger Morgenpost) vom 5.11.2004
DIE LEIBHAFTIGEN AUF DER BÜHNE
Theatermusik ist wieder im Kommen. Am Thalia proben Fritz Feger und Philipp Hagen »Früchte des Nichts«

Doch Vielseitigkeit ist ein Markenzeichen der musikalischen Jungs. Wenn das Bühnenbild sich später öffnet und mit einem blau-grünen Nebel eine Kirche simuliert, hallen sakrale Töne durch den Raum...

... hier steht der ganze Bericht!
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Kritik in der taz vom 9.11.2004
Kritik in der Welt am Sonntag vom 8.11.2004
Kritik im Hamburger Abendblatt vom 14.11.2004
Kritik in der Celleschen Zeitung vom 10.11.2004
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[sic]
General-Anzeiger Bonn vom 29.4.2004
SINGLES IN NEW YORK ODER ALLEIN ZU DRITT
In der Werkstatt des Bonner Schauspiels debütiert Melissa James Gibsons sehenswerter Off-Broadway-Renner [SIC]


Einzimmer-Appartement-Bewohner Frank verzweifelt versucht, sich mit zungenbrecherischen Stabreimen auf eine Laufbahn als Auktionator vorzubereiten.

In der Werkstatt des Bonner Schauspiels debütiert Melissa James Gibsons sehenswerter Off-Broadway-Renner [SIC], und statt warmer Westwinde kommt mit der von Annette Kuß in Szene gesetzten deutschsprachigen Erstaufführung ein ziemlich eisiger Hauch über den großen Teich.

Denn zwischenmenschliche Beziehungen haben es schwer im Moloch New York. Auch wenn sich die drei Singles Frank, Theo und Babette schon lange kennen und Tür an Tür auf einer Etage wohnen - von unbelasteter, verlässlicher Freundschaft ist das Trio mindestens so weit entfernt wie das nebenan wohnende ältere Paar von einer erfüllten Ehe.

Der Alliteratiker Frank ist schwul und enttäuscht; Theo wurde von seiner Frau verlassen und will jetzt was von Babette; Babette jedoch will nichts von ihm. Misstrauen und Eifersucht sind in diesem Dreiecksverhältnis an der Tagesordnung, aber so oft es Frank, Theo und Babette bei ihrem Balanceakt zwischen Anziehung und Abstoßung auch in den Abgrund reißt, sie mögen sich, sie brauchen sich, sie können nicht voneinander lassen.

Zumal es beruflich gar nicht läuft: Dem Studentenalter entwachsen, aber nicht erwachsen genug für einen gesellschaftskonformen Karrieretrip, muckelt jeder erfolglos vor sich hin. Theo kommt mit dem Komponieren von Hintergrundmusik für eine Geisterbahn nicht weiter. Babette wird für ihr Buch, das wichtige Ereignisse der Menschheitsgeschichte mit absurden Erklärungen dekonstruieren soll, so schnell keinen Verleger finden. Und dass Frank trotz seiner beweglichen Zunge keinen Job als Auktionator bekommen wird, ist auch klar.

Aber die drei lehrbuchmäßigen Exemplare der Generation X kommen zurecht. Mit eloquenten Bekenntnismonologen rechtfertigen sie ihre Lebensentwürfe und werden an keiner Stelle von ihrer Schöpferin im Stich gelassen. Bei aller Ironie behandelt Melissa James Gibson ihre Figuren mit zärtlicher Behutsamkeit und Sympathie, gestattet ihnen so viel Situationskomik und Dialogwitz, dass man sie einfach mögen muss.

Damit es nicht zu possierlich wird, statten die engagierten Darsteller Nicole Kersten (Babette), Daniel Wiemer (Theo) und der besonders anrührende Roland Riebeling (Frank) ihre Rollen mit einer Vielfalt von Untertönen aus, unterstützt von Regisseurin Annette Kuß, die jede Gelegenheit zur plötzlichen Verfremdung nutzt, die Text und Regieanweisungen zu bieten haben. Dann kündigen effektvolle Musik- und Geräuscheinspielungen (Fritz Feger) animalische Ausbrüche und unkontrollierte, scheinbar ferngelenkte pantomimische Zuckungen an, die Selbstständigkeit und eigenverantwortliches Handeln der Charaktere in Frage stellen.

Zierliches Beiwerk, aber nicht zwingend erforderlich, sind Stefan Preiss und Tatjana Pasztor als sich abwechselnd anschweigendes und ankeifendes Ehepaar, das mit seinem Vorrat an Toastbrot, Büchern und Zahnbürsten wie in einem Käfig über der Bühne hockt: eine allzu deutliche Reminiszenz an die Mülltonnen-Greise Nagg und Nell aus Samuel Becketts "Endspiel", die vor allem als Folie für die Lebendigkeit der Hauptfiguren funktionieren soll.

Einfach, aber wirkungsvoll ist die Bühne von Steffi Wurster: Die drei Appartements, die sich im Laufe des Abends durch Verschieben der Wände teilweise geöffnet und verschiedene Ein- und Durchblicke erlaubt haben, sind am Ende wieder verbarrikadiert.

Das kündet nicht unbedingt von einer neuen Eiszeit im Beziehungsklima der Bewohner, scheint aber, wie im zeitgenössischen Theater üblich, jede Entwicklung oder Lösung auszuschließen. Babette, Frank und Theo werden in einer ewigen Endlosschleife weiter träumen, sich abstrampeln und ihr Alleinsein bekämpfen. Alles Gute dazu.

Gunild Lohmann
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Jägermeister
DIE WELT vom 11.10.2002
DER OLLE JÄGER FINDET SEINEN MEISTER IM TRAUTEN HEIM
(Ein bittersüßer Volksliederabend im TiG)

Kann man unsere alten Lieder, die deutschen Volkslieder, überhaupt noch singen, ohne berechtigte Zweifel an der von ihnen verkauften pragmatischen Idylle zu hegen? Nein. Aber vielleicht sollte man es gerade deshalb mal wieder tun. Fritz Feger, Philipp Haagen und Michael Verhovec haben in ihrem Musiktheater "Jägermeister" im Thalia in der Gaußstraße (TiG) einmal mit den keuschen Jungfrauen, grünen Auen und der einsamen Linde im Tale aufgeräumt. Ausschließlich mit Hilfe von gut zwei Dutzend deutschen Volksliedern erzählen sie eine rabenschwarze Familiensatire, in der die moralisierende Mutter (Angelika Thomas) am Ende doch den Liebhaber der Tochter übernimmt. "Nun kommt der Mai, erquicket, was verdorrt ist", singt sie erleichtert, während ihr Mann, der olle Jäger (Markus Graf), auf musikalische Weise zu erkennen gibt, wer denn eigentlich der "dumme August" ist.

Kein gesprochenes Wort wechseln die Protagonisten miteinander, weder die liebeshungrigen Jünglinge, noch die bedrängte Familie im Habit des 19. Jahrhunderts. Meisterhaft haben die drei Arrangeure die Lieder gesetzt. Mal säuselt Philipp Haagen in Sopranlage "Häsleins Klage" daher, mal produziert das ganze Darsteller-Sextett einen Chorsatz, der mit seinen kühnen Modulationen und unerwarteten Ausweichungen avantgardistisches Terrain streift. Szene und Musik greifen voller Ironie ineinander. Der Akt vollzieht sich im Schattenspiel, aber in Wirklichkeit stimmen alle mit dem Volkslieddichter überein, der da singt: "Kein Feuer, keine Kohle kann brennen so heiß, als heimliche Liebe, von der niemand nichts weiß ..."

hpe
KIELER NACHRICHTEN vom 11.10.2002
VOLKSLIEDER IN ZARTBITTERER IRONIE

Ein Häuschen, klein genug, dass es unter eine Stehleiter passt; darin als Vater, Mutter, Kind ein fescher Jäger, seine knusprige Frau und ein Mägdelein, das nur allzu gut zum Feinsliebchen taugt - fertig ist die Idylle im deutschen Wald. Doch schon nahen drei wilde Gesellen und drohen, die Herzen zu rauben und den Familienfrieden zu stören. Ihre List heißt Kunst, denn die Musik verleiht ihnen die Gabe der Verführung. Und so gerät einiges aus den Fugen bei Jägers, drinnen und draußen.

Jägermeister. Ein seriöser Liederabend nennen Fritz Feger, Philipp Haagen, und Michael Verhovec ihr neues Produkt großartiger Kleinkunst in Hamburgs Thalia Theater in der Gaustraße. Ihr Material ist das deutsche Liedgut, dem sich nicht nur Stimmen und Stimmung entnehmen, sondern dessen Texten sie so etwas wie eine kleine Handlung entlocken. Da entwickelt sich auf anrührend einfache und damit kongeniale Weise ein kleines Spiel von den Verlockungen und den Freuden der Liebe, von der Enttäuschung derer, die davon ausgeschlossen sind, von Eifersucht und Katzenjammer. Zu Feger, Haagen und Verhovec gesellen sich Angelika Thomas, Claudia Renner und Markus Graf dazu, allesamt Akteure, die nicht nur fein puppenhaft und kindlich agieren, sondern auch allerliebst singen können. Und doch wird aus dem Abend kein Deidei und nichts Schräges.

Ihre überragende Qualität entwickelt nämlich das ausgefuchste Instrumentalistentrio in der musikalisch einfühlsamen Behandlung der Volkslieder: ausgehend vom fast schlichten, völlig unprätentiösen Einzelgesang schaffen sie delikat sparsame Arrangements, lassen häufig a cappella singen, unterlegen mit vorsichtiger Begleitung, mal ein tumber Tuba-Bass, markanter Schlagwerkklang, ein elegischer Cello-Ton, Gitarren-Plumplum, Kontrabass-Schrumm-Schrumm und nur gelegentlich ein zartbesaitetes Klavier. Hin und wieder rutschen die Lieder in eine dissonante Schräglage oder klingen angejazzt. Nie aber lacht Spott auf oder jault billige Parodie. Nein, die Seriosität des Liederabends bleibt gewahrt und seine Ironie schmeckt nach elegantem Zartbitter.

mu
HAMBURGER MORGENPOST (MOPO) vom 11.10.2002
RAT IN ALLEN LEBENSLAGEN

Manchmal liegen die Theaterschätze fernab der großen Premieren. "Jägermeister" im Thalia/Gaußstraße ist so ein Juwel. Geschliffen haben es die Hausmusiker Fritz Feger, Philipp Haagen und Michael Verhovec. "Ein seriöser Liederabend" ist das edle Stück im Untertitel benannt. Seriös heißt in diesem Fall, dass es das Trio allen Ernstes auf unser Lachen abgesehen hat.

"Jägermeister" ist die Geschichte einer Familie - Vater, Mutter, Tochter. Erzählt wird sie allein mit Volksliedern. Und das geht so: "Unter der Linde" singen Mama (Angelika Thomas) und Papa (Markus Graf). Töchterchen (Claudia Renner) hat Geburtstag. Spielleute werden erwartet. Die drei Gesellen kommen mit wildem Trommelwirbel. Die Jungs bringen Leben und Liebe in die idyllische Hütte. "Sieben Wünsche" hat das Geburtstagskind. Sogleich gibts Kummer.

Das deutsche Liedgut weiß Rat in allen Lebenslagen - in der Liebe, im Kummer und im Suff. Feger, Haagen und Verhovec haben Bekanntes und Unbekanntes zu einer Kammeroper montiert. Die wird mit Tuba, Klavier, Cello, Bass und allerlei Schlagwerk serviert. Hochmusikalisch ist das, mit einem ganz feinen Humor. Wie Figuren auf einer Spieluhr sind die drei Schauspieler, alle hinreißende Komödianten, platziert. In der Andeutung liegt hier die Komik. Mutter Thomas besingt die "Heimliche Liebe", Feger schluchzt mit seinem Bass dazu. Sie jammert vom Leben, das "welkt wie Gras" und jubiliert nach einem Schäferstündchen mit Musikus Verhovec, dass "der Mai erquicket, was verdorben war". Mit "Du liegst mir am Herzen" gewinnt der kleine Haagen schließlich auch das Töchterlein. "Zu Ende" und alles (sehr) gut.

mu
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Purgatorio / Paradiso
DER TAGESSPIEGEL vom 28.2.2002
[...] Doch dieses meditative Purgatorium, Dantes stark umgeformter Läuterungsberg, nimmt mehr und mehr gefangen. Durch die wachsende Kraft der Bilder, besonders aber durch die Musik des Komponisten Goran Bregovic, der Filmmusiken für Emir Kusturica und Patrice Chéreau schrieb und diesmal fast ein durchkomponiertes Musical aus der Pandur-Vorlage machte - mit den fantastischen Thalia-Musikern Fritz Feger, Philipp Haagen und Michael Verhovec. Die drei sind Teil des Ensembles - und die eigentlichen Stars des Abends.

Ulrike Kahle
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG vom 26.2.2002

[...] Fürs Musikalische ist wieder Goran Bregovic verantwortlich, der auch in diesem Jahr die bewundernswert kompetenten Multiinstrumentalisten Fritz Feger, Philipp Haagen und Michael Verhovec dabei hat. Sie erspielen sich den klingenden Kosmos einer sehr südosteuropäisch grundierten Weltmusik, in der balkaneske Tänze neben kirchentonartlichen Melismen, ja Muezzinrufen Platz haben. [...]

Viele Kellner bringen viele Gläser. In denen ist mal mehr, mal weniger Wasser, und wenn man die Ränder reibt, Melodien und Harmonien aufwimmern läßt, ergibt das eine Mischung aus elegischer Zukunftsmusik und entrückter Pastorale. Sphärenmusik.

Werner Burkhardt


THEATERKANAL vom 25.2.2002

[...] Wieder erwartet den Zuschauer ein Theaterabend der großen Bilder, großen Gefühle und doch von biblischer Schlichtheit und Strenge. Er wurde zu einem großartigen Erfolg für den 38-jährigen Regisseur und das gesamte Schauspiel- und vor allem das Musikerensemble. [...]

Begleitet wird die Reise wieder von eigentümlicher Musik. Goran Bregovic, geboren in Sarajewo, setzt vor allem die ethnische Musik seiner Region um in mal machtvolle, martialische, mal zärtliche oder an Folklore aus der Fußgängerzone erinnernde Klänge. Den drei Musikern und Sängern Fritz Feger, Philipp Haagen und Michael Verhovec galt als immer präsenter Teil der Inszenierung die verdient große Anerkennung des Abends. Eine CD mit dieser eindringlichen Musik, wie es sie zum "Inferno" gleich mit dem Programmheft gab, fehlt diesmal leider. [...]

Angelika Rausch (ddp)


DIE TAGESZEITUNG (TAZ) vom 26.2.2002

[...] Spielfreude herrscht auf der Bühne vor allem bei den Musikern Fritz Feger, Philipp Haagen und Michael Verhovec. [...]

Annette Stiekele


OSSIETZKY (Zweiwochenschrift für Politik / Kultur / Wirtschaft) Ausgabe 6/2002

[...] Wabernde. Zum Balkan, Thema im ersten Teil, fallen ihr nur der "neue Frieden" und die alten Werte "Schönheit, Wahrheit, Sittlichkeit und Gemeinschaft" ein, die "Rettungsinstrumente". Nichts mehr erinnert an das Thema außer der Musik und den Musikern Fritz Feger, Philipp Haagen und Michael Verhovec, die zur Premiere stärkeren Beifall als die Schauspieler bekamen. [...]

Monika Köhler


STADER TAGEBLATT vom 25.2.2002

[...] Thomas Schmauser als Dante, Dietmar König als Vergil, Fritzi Haberland als Beatrice und Felix Ströbel als Engel hatten viele Momente packender Sprechkunst, der Chor reagierte nicht minder beeindruckend. Das Publikum gab riesigen Beifall, nicht zuletzt für die tollen Musiker Fritz Feger, Philipp Haagen und Michael Verhovec.

Harald Gillen


HAMBURGER ANZEIGEN UND NACHRICHTEN vom 25.2.2002

[...] Denn gerade die faszinierenden Klänge von Goran Bregovic, bekannt geworden durch seine Filmmusiken zu den Meisterwerken von Emir Kusturica, tragen zum Gelingen des Abends bei. Verstörende Balkan-Folklore trifft auf mittelalterliche Choräle, der Gesang der Buckelwale auf fragile Glasharmonika-Melodien. Die drei Musiker Fritz Feger, Philipp Haagen und Michael Verhovec wachsen dabei über sich hinaus. [...]

Jan-Barra Hentschel

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Kinder des Olymp


ZDF-THEATERKANAL vom 24.9.2001

[...] Die exzellenten Musiker Fritz Feger, Philipp Haagen und Michael Verhovec hocken wie Raben in dieser Bühnenkugel, entlocken der Tuba unglaublich glucksende Töne, beweisen, dass man ein Cello durchaus auch wie eine Gitarre spielen kann und sorgen zusammen mit der Sängerin Claudia Renner für sowohl spannende als auch einfühlsame Akzente, und so versinkt am Schluss des Stückes im schaurig schönen weißen Karneval das Melodram um die Liebe in einem traurigen Musettenwalzer. Das Publikum war durchweg begeistert und spendete den spielfreudigen Darstellern und dem Regieteam minutenlangen Applaus und lautstarke Bravos.

Sabine Hanno-Weber; 130701


SPIEGEL ONLINE vom 24.9.2001

[...] Auch die musikalische Untermalung ist ein sinnlicher Genuss: Drei Musiker (Fritz Feger, Philipp Haagen und Michael Verhovec) begleiten die Handlung, angeführt von einer phantastischen Sängerin (Claudia Renner), die mit Akkordeon und Liedern à la Edith Piaf das Liebesstraucheln der Protagonisten illustriert. [...]

Carolin Ströbele


FRANKFURTER RUNDSCHAU vom 25.9.2001

[...] Fürs Herz bleibt immerhin die Musik. Die drei Musiker Fritz Feger, Philipp Haagen und Michael Verhovec sind ständig auf der Bühne und temperieren oder rhythmisieren das Geschehen mit Kompositionen von Laurent Simonetti, und wenn innerlich die Sonne aufgehen soll, tritt Claudia Renner mit dem Akkordeon herbei und singt Chansons. [...]

Petra Kohse
TAGESSPIEGEL vom 24.9.2001

[...] Und nun kommt Regisseur Andreas Kriegenburg mit seiner Bilderlust, selbst als Pantomime ausgebildet, im erprobten Team mit Bühnenbildner Robert Ebeling, dem Musiker Laurent Simonetti und dem fabelhaften Thalia Orchester [...]

Ulrike Kahle


KIELER NACHRICHTEN vom 24.9.2001

[...] Melancholisch klagt dazu das Akkordeon, und eine Band mit Tuba, Cello und Schlagwerk steuerten wunderbar zerbrochene Klänge bei. [...]

Ruth Bender

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zuletzt aktualisiert am 8.11.2008