| Projekte > Schäfersweide Untergrund | |
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Entwurf: Rapper Clef, der seit Jahren in der Rap-Szene unterwegs ist und schon etliche Tonträger veröffentlichte, sorgt auf der Bühne für die Publikumsmotivation sowie für die eindringlichen Rap-Parts, die gekonnt auf dem massigen Klangbackground platziert sind. |
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Fritz Feger modelliert mit dem Fender Precision Bass und seiner Stimme originelle HipHop-Sounds, innovative Grooves und soul-triefende
Gesangsparts. Dabei macht er ausgiebigen Gebrauch von seiner 'grünen Zauberkiste', dem Sample Delay: alles, was aus dem Lautsprecher kommt, wird
auf der Bühne live gespielt - entweder ins Delay, das es dann wiederholt, damit die Hände und der Hals wieder frei sind, oder
in 'real time'. Der Dritte im Bunde ist Christian Jung, der der Sache am Schlagzeug und an der Gitarre (manchmal gleichzeitig!) den richtigen "Kick" gibt. Sein unkonventionelles Schlagzeug-Setup mit mehreren Bassdrums und Snares, aber ohne Toms, erweitert er durch ungewöhnliche Präparationen, die die klanglichen Möglichkeiten enorm erweitern. |
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| Schäfersweide Untergrund kombiniert das Beste aus beiden Welten: vom HipHop hat sie den typischen Phatsample-Klang, den geerdeten Groove und Flow, die durch die Möglichkeiten und Begrenzungen der Arbeit mit Samples geprägten Kompositionskonzepte und natürlich die bissigen und und sprachlich anspruchsvollen Texte. Vom Jazz kommt die nur in der Live-Band mögliche Spontanität und Offenheit sowie das versierte Musikantentum in Harmonik, Melodik, Rhythmik, Tongebung, Phrasierung, Artikulation, Agogik und vor allem im exzessiven Gebrauch von Fremdworten. | |
| zuletzt aktualisiert am 28.1.2007 | |