ÿþ<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Transitional//EN"> <html> <head> <title>Fritz Feger &gt; Presse</title> <meta name="author" content="Philipp Haagen"> <meta name="publisher" content="Philipp Haagen"> <meta name="copyright" content="Philipp Haagen"> <meta name="keywords" content="Jazz, Theater, Posaune, Tuba, Klavier, Theatermusik, Komponist, Thalia, Schauspielhannover"> <meta name="description" content="Termine, Fotos und Informationen des Pianisten, Posaunisten, Tubisten, Theatermusikers und Komponisten Philipp Haagen und seiner Band Chronique de notre vie, Wurzelbehandlung, Transito und seiner Projekte am Thalia Theater und anderen Theatern."> <meta name="page-topic" content="Musik (Music)"> <meta name="audience" content="Fans"> <meta name="expires" content=50000> <meta name="page-type" content="Sound"> <meta name="robots" content="index,follow"> <link href="../../../css.css" rel="stylesheet" type="text/css"> <script language="JavaScript" src="../../../lib.js" type="text/javascript"></script> </head> <body onLoad="getNavi()"> <table width="570" border="0" cellspacing="0" cellpadding="5"> <tr><td width="26"><img src="pix/nix.gif" width="16" height="1" border="0" alt=""></th><th width="99%">Presse > Theaterkritiken > Pinocchio > KZ</th></tr> <tr><td><img src="pix/nix.gif" width="1" height="5" border="0" alt=""></td></tr> </table> <div class="indent"> <table width="546" border="0" cellspacing="0" cellpadding="5"> <tr> <td colspan="2"> <tr> <td> Kreiszeitung / Syker Zeitung vom 22.10.2008 </td> </tr> <tr> <td> <br><br> <b>B&Auml;UME AUS GOLDM&Uuml;NZEN<br> Einfallsreich und poetisch: Premiere des Osnabr&uuml;cker Weihnachtsm&auml;rchens "Pinocchio"</b><br><br> von Beate B&ouml;&szlig;l<br><br> Mancher hat Pinocchio schon gemocht, als er in eindimensionalem Trickfilm &uuml;ber die Mattscheibe flimmerte. Nun erweckt das Theater am Dom die gutgl&auml;ubige Holznase f&uuml;r sein Weihnachtsm&auml;rchen 2008 zu neuem Leben. Sprachlich geschmirgelt wurde der Originaltext daf&uuml;r vom Osnabr&uuml;cker Chefdramaturgen J&uuml;rgen Popig. Dem gelang es grandios, einen Witz einzubauen, der Kinder begeistert und Erwachsene zum Lachen bringt. So klingt der Spross aus Gepettos Holzwerkstatt etwa h&uuml;bsch vorwurfsvoll, wenn er anmahnt: "Wer sich ein Kind schnitzt, der muss auch damit rechnen, dass es Hunger hat!" Dazu tollt er auf der Suche nach Essbarem munter zwischen Werkbank und Zollst&ouml;cken herum, um sich mit possierlicher Geste kurzum den Griff einer S&auml;ge auf dem hei&szlig;en Eisenofen zu braten. Eingebunden sind solche h&uuml;bschen Episoden in das Abenteuer, in dem Pinocchio statt zur Schule zu gehen, zun&auml;chst in ein Marionetten-Theater ger&auml;t. Regisseurin Tanja Richter inszeniert es als kleine kastenartige B&uuml;hne innerhalb des eigentlichen B&uuml;hnenbildes, l&auml;sst darin drei Schauspieler als Harlekine tapsen und t&auml;nzeln. Spannung kommt auf, als das Trio den Neuzugang zu Brennholz zweckentfremden m&ouml;chte. Die Zuschauer haben da l&auml;ngst Feuer f&uuml;r Schauspieler Dominik Lindhorst gefangen, der die Hauptrolle spielt. Neu im Osnabr&uuml;cker Ensemble &uuml;berzeugt er im Brecht-St&uuml;ck "Die Judith von Shimoda" und gl&auml;nzt hier mit Quirligkeit und Naivit&auml;t, l&auml;chelt lieb und sieht mit seiner Plastikper&uuml;cke einfach sehr s&uuml;&szlig; aus. Der Brandstiftung kaum entkommen, ger&auml;t er allerdings in die F&auml;nge von Fuchs und Kater, zwei haarigen, geldgierigen Gesellen, die ihn seine Goldm&uuml;nzen einpflanzen lassen, damit B&auml;ume daraus werden m&ouml;gen. Eine der vielleicht sch&ouml;nsten M&auml;rchenszenen &uuml;berhaupt (B&uuml;hne und Kost&uuml;me: Petra Winterer) steht da noch bevor: Von jetzt auf gleich verwandelt sich das Hintergrundbild eines d&uuml;steren Meeres in eine leuchtende 3-D-Unterwasserwelt mit Fischen und flirrendem blauen Licht, das Pinocchio mit langsamen Schwimmbewegungen durchquert. Viel, viel l&auml;nger m&ouml;chte man da zu sehen, m&uuml;sste nicht noch Gepetto aus dem Bauch eines Wales befreit und Pinocchio mit Hilfe der Fee mit den nachtblauen Haaren in einen echten Menschenjungen verwandelt werden. Bis es soweit ist, kann man sich daran erfreuen, dass die italienischen Wurzeln des Titelhelden aufgegriffen werden. So plaudern die Darsteller mit sonnigem Temperament und ebensolchem Akzent, bis sich ihre Stimmen &uuml;berschlagen. Oder es werden einige kuriose Lieder eingespielt, die klagend klingen und dabei witzige Inhalte verpacken. Einmal mehr kommt dann zum Ausdruck, was dieses St&uuml;ck auszeichnet: N&auml;mlich die Balance zwischen Einfallsreichtum und Poesie zu halten - und Freude f&uuml;rs Theaterspiel zu entfachen.</td> </tr> <tr><td><img src="pix/nix.gif" width="1" height="15" border="0" alt=""></td></tr> <tr><td class="k">zuletzt aktualisiert am 8.11.2008</td></tr> </table> </div> <br><br> </body> </html>